Show don´t Tell – So wendest du es richtig an!

Heute möchte ich mich mit dir über das Thema Show don´t Tell unterhalten. Zuerst möchte ich ein kurzes Ereignis loswerden, das mich letztlich zu diesem Artikel bewogen hat.

Wer mein Video auf YouTube gesehen hat, der weiß, dass meine Lektorin, die meine letzten beiden Bücher, nämlich „Darry und die Blutende Wüste“ und „Pech oder Segen“ leider abgesprungen ist. Daraufhin war ich auf der Suche nach jemand Neuem, der sich meinem neuen Buch „Der Komapatient“ annimmt. Auf mein Video haben sich dann auch eine Menge Leute gemeldet und mir ihre Hilfe angeboten. Das hat mich wirklich sehr gefreut und nochmal vielen Dank dafür.

Ich habe die ersten Seiten des Manuskripts an ein paar Lektoren geschickt, damit die sich ein Bild davon machen konnten, was für Arbeit am Ende auf sie zukommt. Ein paar Tage später trudelte dann die erste Überarbeitung zu mir zurück und siehe da…

Hauptaugenmerk: Show don´t Tell!

Was ist Show don´t Tell genau?

Schauen wir uns den Begriff erstmal etwas genauer an: Übersetzt bedeutet er wortwörtlich: Zeigen, nicht erzählen.

Was bedeutet das jetzt für dein Buch konkret? Show don´t Tell wird vor allem bei der Figurengestaltung verwendet. Es ist ein Werkzeug, mit dem deine Figuren greifbarer bemacht werden und mehr Tiefe bekommen. Der Leser kann mit deiner Figur mitfühlen und sich mit ihr identifizieren.

Lass es mich an einem Beispiel verdeutlichen:

Du könntest schreiben:

Es war ein heißer Tag, während Ben auf den Bus wartete.

oder du schreibst:

Die Sonne brannte auf Bens Haut und das Hemd klebte schweißnass auf seinem Rücken, während er auf den Bus wartete.“

Beim ersten Beispiel ist es ein ziemlich banaler Fakt, ohne das ein Gefühl transportiert wird. Es berührt nichts beim Leser.

Beim zweiten Beispiel allerdings kann der Leser sich vorstellen, wie heiß es ist. Wir leiden richtig mit der Figur mit, denn jeder hat das schon mal erlebt, dass die Sonne unangenehm auf die Arme gebrannt hat und die Kleidung auf unsere Haut klebt. Damit können wir mitfühlen, weil wir so eine Situation selber schon mal erlebt haben und somit mit der Figur mitfühlen können.

Im ersten Beispiel habe ich einfach nur trocken geschrieben wie etwas ist und im zweiten Beispiel habe ich dieselbe Situation mit einer Handlung ausgedrückt. Ich habe um den Fakt praktisch eine kleine Geschichte erzählt, um es näherzubringen.

Mit YouTube-Video zu Show don´t Tell

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